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...rock around the clock...

Ganz schön lange her, mein letzter Blog.

 Aber irgendwie ist einerseits schon bisschen was passiert, andererseits hatte ich nicht die Muse das mit der Internetwelt zu teilen!

Deutschland ist wie zu erwarten war nicht Europameister geworden, über das Finale wollen wir hier gar nicht reden.

Meine Ausbildung hab ich zuende gebracht, sogar mit "gutem" Erfolg. Auch wenn ich nun seit 2.7. arbeitslos bin und das noch bis 15.9. bleiben werde... bin ich doch wirklich froh drum nicht in der Anstalt geblieben zu sein. Das hat mir ein erst kürzlicher Vorfall wieder mal klar gemacht. Von uns 12 Azubis wurde allen ein Arbeitsplatz in Würzburg angeboten.. ca 150km von dem Beschäftigungsort, den man uns vor 3 Jahren noch bestätigt hatte. Auch wenn es für viele nicht verständlich ist... Aber mit 20 Jahren kann man auch schon an die Heimat gebunden sein. Emotional, finanziell. Die meisten die sich darüber echauffiert haben sitzen mit ihrem Hintern in ihrem Haus oder auf ihrem sicheren Arbeitsplatz, schon klar dass die über berufliche Mobilität viel sagen können. Aber ich schweife ab! Jedenfalls haben nur 2 (oder 3?) Leute dieses Angebot angenommen. Was natürlich große Empörung hervorgerufen hat. Ich für meinen Teil habe das Angebot abgelehnt, weil ich zwar beruflich mobil sein kann, aber nicht für einen Job den ich nicht vorhabe weiter auszuüben. Jedenfalls hat diese Freundin, weswegen ich das hier gerade erzähle, ein weiteres Angebot entdeckt. Gleicher Arbeitgeber, anderer Standort - Ansbach. Das wäre von ihrer jetztigen Wohnung mit Pendeln zu schaffen gewesen, also hat sie sich dafür beworben. Aber sie ist abgelehnt worden! Nicht etwa, weil sie unfähig oder nicht geeignet war.. Nein! Weil dieses egoistische, sog. "preußische Regimentsführer"-Arschloch meinte: "Sie geht nicht nach Würzburg, also geht sie auch nicht nach Ansbach". Wahrscheinlich werd ich für diese Aussage gehängt, aber bin ja nicht mehr in dem Laden und da sie mir das noch während der Ausbildung sagte... Konnte ich es eben erst jetzt "veröffentlichen". Ich hätte große Lust das in die Presse zu bringen, aber... Ach naja, Ober schlägt unter, wäre vermutlich weniger sinnvoll. Lange Rede kurzer Sinn, ich bin froh weg zu sein.

Wie oben erwähnt bin ich ja nun in den Kreis der Arbeitslosen aufgenommen worden. Jetzt kenne ich das nicht nur aus dem Gesetzbuch und von wütenden Versicherten die sich bei der Rentenversicherung übers Arbeitsamt aufregen, nein jetzt erkenne ich es auch am eigenen Leib! Als ich am Tag nach meiner Prüfung mit einer Verdienstbescheinigung und der Lohnsteuerkarte zum Arbeitsamt marschierte, mit der festen Befürchtung, vor 2 Std nicht heraus zu kommen hatte ich noch die schlimmsten Erwartungen. Aber dann wurde ich sehr überrascht: Freundlicher Empfang, kurze Wartezeit, nette Beratung, Erledigung der Angelegenheit innerhalb von insgesamt 20min! Ich war total baff. Aber weil ich ja bekennender Pessimist und Pechvogel bin, war mir irgendwie schon klar, dass es das noch nicht gewesen sein kann... Ein Brief der ca. 2 Wochen später ankam bestätigte mir diese Befürchtung. Es war eine Einladung. Zum Beratungsgespräch! Wie bitte dachte ich mir? Ich habe doch schon gesagt (und es wurde auch vermerkt), dass ich nur kurzfristig arbeitslos bin und ab September wieder die Schulbank drücke. Also, Servicehotline. Die wollte nicht so recht nach meinem Sinn und schloss das Gespräch mit den Worten "Der zuständige Berater wird sie zurück rufen" ab. 

Etwa 2 Stunden später kam dieser Anruf. Er erklärte mir, dass es gesetzlich vorgeschrieben sei, sich zu einer Beratung zu melden. Dann versuchte ich ihm zu erklären, dass es doch sinnlos wäre, sich solche Mühe mit mir zu geben, obwohl ich doch sowieso ab September wieder raus bin. Seine Antwort darauf war dann, dass ich ja auch in den 2 Monaten noch arbeiten könnte. Somit war ich nun gezwungen zu dieser Beratung zu fahren. Zum Glück kostet der Benzin ja nichts!

Gesagt, getan, den Termin auf den nächsten Tag verschoben und recht grummelig, aber zumindest äußerlich höflich zur Beratung angetreten. Und dann der Spruch, der mich aus allen Wolken fallen hat lassen.. "Mein Teamleiter hat mir gesagt, ich soll sie für eine Veranstaltung eintragen. Den Tag der Zeitarbeit! Daran sollen sie teilnehmen und sich für 4-6Wochen eine Zwischenbeschäftigung suchen." Ich hab gedacht ich spinnne?! Frage ihn völlig verwirrt, ob er sich mal angesehen hat was ich gelernt habe? Dass es im öffentlichen Dienst (in der Verwaltung zumindest) keine externen Urlaubsvertretungen gibt sollte ihm ja bekannt sein! und hätte es einen Job gegeben hätte ich ja wohl kaum weiter SChule machen müssen. Erkläre ihm, dass ich noch nie Rechnungswesen hatte (Außer lächerliches in der Berufsschule..) und keine Ahnung von Buchhaltung habe, eine Vertretung a la Bürokauffrau oder Industriekauffrau würde also bei einer 4-wöchigen Beschäftigung mindestens so lange Einarbeitungszeit voraussetzen. Nach diesem Vortrag schaute er mich erst einmal an, notierte sich alles um dann zu sagen: "Naja, jetzt nehmen sie trotzdem mal daran teil. Wir vereinbaren jetzt als Zielvereinbarung dass sie sich um eine Zwischenarbeitsstelle bemühen." Bitte? Naja, ich willige genervt ein und gehe. Ich meine, ich verstehe durchaus dass für den Bezug von Arbeitslosengeld Bemühungen vorgeschrieben sind, aber bitteschön... Ich bin doch ab September wieder weg, das ist doch keine Langzeitarbeitslosigkeit! Meiner Meinung nach sollten die ihre Beitragsgelder nicht an solche wie mich verschwenden, sondern sich um die Leute kümmern die es wirklich brauchen, weil sie einfach keine weitere Perspektive haben! Ich kann immerhin auch nichts dafür dass die SChule erst im September anfängt. Mir passt es auch nicht hier daheim rum zu sitzen, zumal ich es anstrengender finde meiner Mutter im Haushalt zur Hand zu gehen als 8Std zu arbeiten...

Wie auch immer, zusammengefasst hatte ich einigen Ärger und viele graue Haare in der Zeit seit dem letzten Blog. Vllt werd ich demnächst mal wieder schreiben, aber das intressiert sowieso nur meine Befriedigung mir das nochmal von der Seele zu schreiben und meinen Frust mit dem WorldWideWeb zu teilen.

24.7.08 13:09
 


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